Vollständiger Lebenszyklus
Wir bilanzieren Herstellung, Nutzung und Entsorgung – und machen so die tatsächlichen CO₂- und Umweltwirkungen Ihres Gebäudes über 50 Jahre sichtbar.
Die Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA) bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung der Baustoffe bis zum Rückbau. Berechnet wird sie nach DIN EN 15978; zentraler Kennwert ist das Treibhauspotenzial (GWP). Sie ist Pflichtbaustein für das QNG-Siegel.
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Wir bilanzieren Herstellung, Nutzung und Entsorgung – und machen so die tatsächlichen CO₂- und Umweltwirkungen Ihres Gebäudes über 50 Jahre sichtbar.
Die Ökobilanz erfüllt die Bilanzierungsregeln des QNG und liefert die Datengrundlage für Siegel und Nachhaltigkeitszertifizierung.
Wir rechnen mit den Datensätzen der ÖKOBAUDAT – der vom BBSR bereitgestellten, für QNG und BNB maßgeblichen Datenbank.
Die Analyse zeigt, mit welchen Material- und Konstruktionsentscheidungen sich die Bilanz wirksam verbessern lässt.
Eine Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA) bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus – nicht nur den Energieverbrauch im Betrieb. Berechnet wird sie nach DIN EN 15978 (in Verbindung mit DIN EN 15643); die methodischen Prinzipien stammen aus den Normen DIN EN ISO 14040 und 14044.
Erfasst werden die sogenannten „grauen“ Emissionen, die in den Baustoffen stecken, ebenso wie Austausch und Entsorgung über die Lebensdauer. Daraus entstehen belastbare Kennwerte – allen voran das Treibhauspotenzial (GWP) in kg CO₂-Äquivalent je Quadratmeter Bezugsfläche und Jahr.
Die Norm gliedert den Lebensweg eines Gebäudes in Module. Für den Nachweis nach den aktuellen QNG-Bilanzierungsregeln werden insbesondere betrachtet:
Bilanziert wird über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren. Die absoluten Werte werden anschließend auf die Bezugsfläche und das Jahr umgerechnet – so entsteht der vergleichbare GWP-Kennwert.
Grundlage jeder belastbaren Gebäude-Ökobilanz ist die ÖKOBAUDAT – die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bereitgestellte Datenbank mit Umweltdaten für Bauprodukte. Sie umfasst generische Datensätze und geprüfte Umweltproduktdeklarationen (EPD) nach EN 15804 und ISO 14025.
Die ÖKOBAUDAT ist die verbindliche Datenbasis für das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) und für das QNG. Wir erheben die Bauteildaten Ihres Projekts, ordnen sie den passenden Datensätzen zu und berechnen daraus die Umweltwirkungen – sauber dokumentiert und prüffähig.
Die Ökobilanz ist Pflichtbaustein des QNG-Siegels: Ohne LCA-Nachweis lässt sich das Siegel nicht erlangen. Für Wohngebäude gelten dabei feste Grenzwerte für das Treibhauspotenzial – im QNG-PLUS 24 kg CO₂-Äq./(m²·a), im QNG-PREMIUM 20 kg CO₂-Äq./(m²·a).
Damit wird die Ökobilanz auch fördertechnisch relevant: Die höchste Stufe des Klimafreundlichen Neubaus (KfW 297/298) – „Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG“ – setzt das Siegel und damit die LCA voraus. Die LCA-Berechnung ergänzt dabei die energetische GEG-Bilanzierung des Neubaus, die weiterhin den Energiebedarf im Betrieb nachweist.
Sie schildern uns Ihr Bauvorhaben, wir erfassen Bauteile und Materialien und ordnen sie der ÖKOBAUDAT zu. Daraus erstellen wir die Lebenszyklus-Analyse nach DIN EN 15978, ermitteln Treibhauspotenzial und Primärenergiebedarf und gleichen sie mit den QNG-Grenzwerten ab.
Liegt der Entwurf über dem Zielwert, zeigen wir, wo sich die Bilanz mit Material- und Konstruktionsentscheidungen wirksam verbessern lässt. Den fertigen LCA-Nachweis liefern wir als Baustein für das QNG-Siegel und die Nachhaltigkeitszertifizierung – aus einer Hand.
Stand: Juni 2026. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Normen (DIN EN 15978) und die geltenden QNG-Bilanzierungsregeln der zuständigen Stellen.
Wir erfassen Bauteile und Materialien Ihres Gebäudes.
Wir erstellen die Lebenszyklus-Analyse nach DIN EN 15978.
Sie erhalten den LCA-Nachweis als Baustein für das QNG-Siegel.
Eine Ökobilanz – englisch Life Cycle Assessment (LCA) – bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus. Berechnet wird sie nach DIN EN 15978: von der Herstellung der Baustoffe über Austausch und Nutzung bis zu Rückbau und Entsorgung. Ergebnis sind belastbare Kennwerte wie das Treibhauspotenzial (GWP) in kg CO₂-Äquivalent.
Spätestens beim Anstreben des QNG-Siegels ist die Ökobilanz verpflichtend – und damit auch für die höchste Förderstufe des Klimafreundlichen Neubaus „mit QNG“. Künftig wird die Berechnung breiter relevant: Nach der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) soll das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial ab 2028 für Neubauten über 1.000 m² und ab 2030 für alle Neubauten ausgewiesen werden.
Die Kosten hängen von Größe, Komplexität und Datenlage des Gebäudes ab – pauschale Preise wären unseriös. Sie erhalten von uns ein konkretes Angebot auf Anfrage. In QNG-Vorhaben ist die LCA Teil des Gesamtpakets und kann über die Förderung für Fachplanung anteilig getragen werden.
Für Wohngebäude liegt der Grenzwert für das Treibhauspotenzial im QNG-PLUS bei 24 kg CO₂-Äq. je m² Bezugsfläche und Jahr, im QNG-PREMIUM bei 20 kg CO₂-Äq./(m²·a). Bilanziert wird über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren. Wir prüfen, ob Ihr Entwurf diese Werte erreicht.
Maßgeblich ist die ÖKOBAUDAT, die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bereitgestellte Datenbank mit Umweltdaten für Bauprodukte. Sie enthält generische Datensätze und geprüfte Umweltproduktdeklarationen (EPD) nach EN 15804 und ist die verbindliche Datenbasis für QNG und das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB).
Idealerweise bereits in der Planungsphase. Dann lassen sich Material- und Konstruktionsentscheidungen noch beeinflussen, um die Bilanz gezielt zu verbessern und die QNG-Grenzwerte sicher einzuhalten. Eine spätere Berechnung dokumentiert dagegen nur noch das Erreichte.
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